Aktuelles

Eichenzell will zur "Smart City" werden

Die Gemeinde Eichenzell mit Bürgermeister Johannes Rothmund und Bauamtsleiter Nico Schleicher haben zur Vorstellung ihres Digitalkonzepts für den bundesweiten Wettbewerb „Smart City – made in Germany“ ins Eichenzeller Schlösschen geladen.

 

Gemeinsam mit weiteren regionalen Abgeordnete aus dem Hessischen Landtag, Silvia Brünnel, Markus Meißner, Thomas Hering und Jürgen Lenders in Vertretung seines Mitarbeiters sowie der Bundestagsabgeordneten Sabine Waschke, bin ich der Einladung gerne gefolgt. Prägnant vorgetragen wurde uns die Idee hinter „Smart City Eichenzell“, welche in monatelanger und intensiver Arbeit zusammen mit der Projektberatung Rolf und Jerome Valussi entworfen wurde. Das Projekt soll unter anderem als Dach für die Weiterentwicklung bereits begonnener oder geplanter Einzelprojekte dienen, dazu gehören: Ausbau der Elektromobilität, Bau einer Quartiersgarage im Kernort, Einrichtung von Mobilitätsstationen und ein umfassendes Nahmobilitätskonzept. Das Besondere dabei: Bei der Umsetzung der Projekte agiert nicht die Gemeinde für die Bürger*innen, sondern vor allem mit und durch die Bürger*innen.

 

Die Gemeinde Eichenzell geht im Landkreis mit großen Schritten voran. Es war beeindruckend zu sehen, mit welch einem Engagement und Zukunftsgewandtheit das Eichenzeller Rathaus die innovativen Projekte entworfen hat. Ich wünsche der Gemeinde eine erfolgreiche Fördermitteleinwerbung und hoffe, dass der Modellcharakter von „Smart City“ in den Landkreis ausstrahlt.

WebTalk zu "Tourismus in Corona-Zeiten. Krise als Chance?"

Mit der WebTalk Reihe „Mit GRÜN durch die Krise“ kommt die GRÜNE Landtagsfraktion dem Bedarf nach politischer Debatte in der Corona-Krise und der Frage nach den Folgerungen aus der Krise nach. Abgeordnete diskutieren gemeinsam mit Fachleuten und gesellschaftlichen Gruppen. Innovationen und Impulse sollen einen Beitrag für Hessens Neustart leisten.

 

In der 4. Videokonferenz habe ich mich dem Thema Tourismus gewidmet, passend zu meiner Funktion als tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion. Meine Gesprächspartner*innen waren: Robert Lippmann, Geschäftsführer der HIHK Wiesbaden; Hartmut Reiße, Geschäftsführer des Hessischen Tourismusverbands; Christine Friedrich, Geschäftsführerin der DEHOGA Hessen Geschäftsstelle Südhessen; Mathias Trümner, Referatsleiter „Dorf- und Regionalentwicklung, Landtourismus“ Hessisches Umweltministerium und Thomas Studanski, Alt-Oberurseler Brauhaus und Praktiker aus der Gastronomie.

 

Wir waren uns im Grunde einig: Auch nach der Corona-Pandemie wird Hessen natürlich seine tollen Landschaften behalten und weiterhin alles bieten, was eine attraktive touristische Destination ausmacht. Trotzdem steht und fällt der Erfolg touristischer Destinationen auch mit der touristischen Vielfalt und den Menschen in Tourismus, Hotellerie und Gastronomie, die Angebote entwickeln und anbieten. Niemand kann wollen, dass mit Liebe betriebene und unverschuldet in Not geratene touristische Unternehmungen nicht zumindest die Chance bekommen, sich vom finanziellen Corona-Schock zu erholen.

 

Die Gesprächspartner*innen berichteten über Schwierigkeiten wie das Einhalten von Hygienekonzepten, Mehrkosten oder eingeschränkte Gästezahlen, die trotz weiterer Lockerungen nach wie vor bestehen. Doch es gibt auch Lichtblicke: So wird Urlaub in Deutschland wieder verstärkt nachgefragt, von dem das sehenswerte Hessen profitieren kann. Zudem wächst auch die Nachfrage nach naturnahen und nachhaltigen Urlaubsformen, für die unser grünes Hessen wie geschaffen ist.

Einladung zum Online-WebTalk: „TOURISMUS IN CORONA-ZEITEN. KRISE ALS CHANCE?“

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, wenden Sie sich bitte an m.hofmann2@ltg.hessen.de. Sie bekommen dann die Informationen zur Einwahl in die Videoplattform Zoom zugesendet. Falls Sie Fragen zum Thema oder an die Diskutant*innen haben, können Sie diese im Verlauf der Veranstaltung stellen. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme!

GRÜN SPRICHT: Tourismus im ländlichen Raum

03.06.2020

Als Sprecher für Tourismus der GRÜNEN Landtagsfraktion habe ich mich anlässlich der Veröffentlichung der Strategie „HESSEN. LAND. TOURISMUS.“ des Hessischen Umweltministeriums geäußert:

 

„Hessens Natur ist wunderschön und zeigt seine Facetten in einzigartigen Landschaften. Diese Eindrücke lassen sich vorrangig im ländlichen Raum und mit ausreichend freier Zeit genießen. Knapp 2 Mio. potenzielle Hessen-Urlauberinnen und Urlauber interessierten sich ausdrücklich für die  Erfahrung eines Natururlaubs. Die Veröffentlichung der Strategie für den Tourismus im ländlichen Raum des Hessischen Umweltweltministeriums fasst nicht zufällig genau diesen Zeitgeist auf. Das Papier beinhaltet eine eigens abgestimmte Strategie, welche in einem partizipativen Prozess erarbeitet wurde und zukünftige Herausforderungen, Ziele und Ideen für den Landtourismus aufzeigen möchte. Von der Wachstumsbranche Tourismus geht eine große Chance für die Wirtschaftskraft der jeweiligen Region und ihrer einheimischen Bevölkerung aus. Damit dieser Trend weiter gestärkt und ausgebaut werden kann, setzen wir GRÜNEN gezielt auf die Wertschöpfung durch Tourismus und unterstützen mit Kräften die konkreten Handlungsempfehlungen. Gemeinsam können wir für Hessens ländliche Regionen noch viel erreichen.“

GRÜN SPRICHT: Urlaubsland Hessen stärken

28.05.2020

Als Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion für Tourismus habe ich im Plenum zum Koalitions-

Antrag „Tourismusbetrieben gezielt helfen - Hessens touristische Vielfalt erhalten“ gesprochen:

 

„Hessen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Urlaubsland entwickelt. Steigende Übernachtungszahlen belegen das. Mit Corona kam dieser Trend fast völlig zum Erliegen und die Auswirkungen haben die gesamte Tourismusbranche in Existenznöte gebracht. Gleichwohl bieten die aktuellen Lockerungen im innerdeutschen Raum eine große Chance für die Wiederbelebung des Tourismus. Urlauber*innen finden in Hessen eine attraktive Auswahl an Angeboten vor, verstärkt auch im Bereich des naturnahen, sanften und nachhaltigen Tourismus. Die Aktion „Sommer in Hessen“ des Hessischen Wirtschaftsministeriums greift den Zeitgeist auf und bietet auf der Homepage eine interaktive Karte mit touristischen Zielen. So können Klein und Groß unser Bundesland neu und intensiv entdecken – natürlich unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln.“

Neuste Anpassungen der Corona-Verordnungen für Hessen

26.05.2020

Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat erneut Anpassungen der Corona-Verordnungen beschlossen. Besonders im Fokus sind diesmal die Bereiche Gaststätten und Hotels, Schwimmbäder sowie Kindergärten.

 

Bereits in der vergangenen Woche hatte der GRÜNE Sozialminister Kai Klose Lockerungen in den Kindertagesstätten ab dem 2. Juni angekündigt. Gemeinsam mit den Spitzen des Hessischen Landkreistags, des Hessischen Städtetags und des Hessischen Städte- und Gemeindebundes hat die Hessische Landesregierung einen Weg für eine eingeschränkte Regelbetreuung erarbeitet. Neben den bisherigen Anspruchsberechtigten werden am 2. Juni auch Kinder betreut, bei welchen aufgrund einer Entscheidung des zuständigen Jugendamts zur Sicherung des Kindeswohls ein dringendes Erfordernis besteht. Auch Kinder mit Behinderung können die Betreuung vorrangig nutzen. Die weiteren freien Plätze werden von den Trägern der Kindertageseinrichtungen in Absprache mit dem Jugendamt im Rahmen der Betreuungskapazitäten vergeben.

 

Für die gastronomischen Betriebe in Hessen wurde eine weitere Lockerung beschlossen: die bisher geltende 5-Quadratmeter-Regelung zur Berechnung der maximalen Gästezahl entfällt ab dem 28. Mai. Weiterhin streng einzuhalten ist jedoch der Mindestabstand von 1,5 Metern in Restaurants, Cafés oder Kneipen. Die Flächenbegrenzung für Veranstaltungen und den Einzelhandel bleiben weiterhin bestehen.

 

Die weiteren Beschlüsse im Überblick:

  • Hotel: Öffnung Sauna und Pools für Übernachtungsgäste ab 28.05.
  • Schwimmbäder: Öffnung für Vereine und Schwimmkurse ab 01.06.; Entscheidung über die Nutzung für alle Bürger*innen wird voraussichtlich Mitte Juni erfolgen.
  • Behindertenwerkstätten: weitergehende Öffnung ab 02.06.
  • Jugendhilfeeinrichtungen: Besuche wieder möglich ab 02.06.
  • Krankenhäuser: Konzept zur Erkennung, Verhütung und Bekämpfung des Corona-Virus verpflichtend ab 28.05.
  • Alle anderen bestehenden Verordnungen (inkl. Kontaktbeschränkungen) sind bis zum 5. Juli verlängert worden.
  • Quarantäneverordnung für die Einreise nach Deutschland gilt bis zum 15. Juni.

Alle Verordnungen zum Corona-Virus und die Maßnahmen der Hessischen Landesregierung sind hier ausführlich beschrieben.

Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz und hessische Umsetzung

06.05.2020

Im Gespräch der Ministerpräsident*innen der Länder mit der Bundeskanzlerin wurden erneut Lockerungen der Corona-Beschränkungen und damit mehr Freiheiten auch für Hessens Bürger*innen vereinbart. Hessen orientiert sich weitestgehend an den gemeinsamen Regelungen, hat jedoch zusätzlich Maßnahmen speziell für Hessen festgelegt. Die Regelungen für Hessen im Einzelnen:

  • Veranstaltungen: mit bis zu 100 Personen wieder erlaubt
  • Schule: am 18. Mai startet die Sekundärstufe I, Berufsschulen und die 4. Jahrgangsstufe an Grundschulen; am 2. Juni folgen die restlichen Grundschüler
  • Kita: ab 11. Mai wird die Notbetreuung ausgeweitet; ab 2. Juni startet der eingeschränkter Betrieb für alle Kinder; ab 9. Mai besteht die Möglichkeit familiäre Betreuungsgemeinschaften aus bis zu drei Familien zu bilden
  • Hochschulen: ab 19. Mai können wieder Präsenzveranstaltungen stattfinden
  • Handel und Dienstleistungen: ab 9. Mai dürfen alle Geschäfte wieder öffnen, unabhängig ihrer Größe; Schutzkonzept: pro Kund*in 20 qm
  • Gastronomie: am 15. Mai dürfen Gaststätten, Restaurants und Biergärten wieder eröffnen; die Bewirtung ist nicht nur draußen, sondern auch drinnen erlaubt; zulässig sind nur so viele Gäste, dass jede*r fünf Quadratmeter in Anspruch nehmen kann; alle Gäste müssen Namen und Adresse hinterlassen, damit gegebenenfalls Infektionsketten zurückverfolgt werden können; Tanzlokale und Diskotheken bleiben geschlossen
  • Tourismus: Hotels, Campingplätze und Ferienwohnungen dürfen am 15. Mai wieder öffnen
  • Sport und Freizeit: ab 9. Mai dürfen alle Sportarten wieder betrieben werden, die Hygieneregeln und Abstand einhalten können;                                                            Spielplätze, Indoor-Spielplätze, Kegelbahnen, Bowling etc. öffnen ebenfalls ab 9. Mai; Fitnessstudios dürfen ab 15. Mai wieder aufmachen
  • Kultur: Theater, Kinos und andere Kultureinrichtungen dürfen ab 9. Mai wieder öffnen
  • Spielhallen, Casinos und Wettbüros: Öffnung ab 15. Mai

Die jetzigen Regelungen gelten bis zum 5. Juni 2020. Der Hessischen Landesregierung ist es wichtig den Menschen stufenweise wieder ihren gewohnten Alltag zu ermöglichen.  Damit die neu gewonnenen Freiheiten nicht zu einem erneuten Steigen der Infektionszahlen führen, muss weiterhin jede Hessin und jeder Hesse Eigenverantwortung übernehmen. Sorgsames Verhalten und das Befolgen von Abstands- und Hygieneregeln ist unbedingt notwendig. Um Infektionsketten schnellstmöglich zu unterbrechen, hat Hessen ein System zur Kontaktnachverfolgung aufgebaut. Des Weiteren werden Testkapazitäten kontinuierlich gesteigert.

GRÜN SPRICHT: Abbau von Bürokratie bei der Vergabe öffentlicher Aufträge

06.05.2020

Als Sprecher für Mittelstand und Handwerk habe ich im Plenum zum Abbau von Bürokratie bei der Vergabe öffentlicher Aufträge gesprochen:

 

„Wichtig bei einer Novellierung des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes ist die Vereinfachung und die länderübergreifende Vereinheitlichung des Verfahrens. Das macht es den Unternehmen einfacher und dient dem Bürokratieabbau. Das hessische Tariftreueund Vergabegesetz dient dazu, den Kommunen und öffentlichen Aufraggebebern einen praktikablen Rahmen zu bieten. Innerhalb dieses Rahmens sollen die verantwortlichen Stellen nach den Kriterien Wettbewerb,  Wirtschaftlichkeit, Gleichbehandlung, Transparenz, Qualität, aber auch Innovation, sowie soziale und umweltbezogene Aspekte Aufträge vergeben. Diese Vorgehensweise hat sich bewährt. Soziale Aspekte und Nachhaltigkeit aus den Vergabekriterien zu streichen sind nicht hinnehmbar.“

GRÜN SPRICHT: Optionsmodell sichert flächendeckende politische Beteiligung von ausländischen Einwohner*innen

06.05.2020

Als Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion für Kommunalpolitik kommentiere ich meine Rede im Plenum zur Änderung der Hessischen Gemeindeordnung wie folgt:

 

„Wir schaffen die Garantie einer flächendeckenden politischen Vertretung für Migrant*innen – das gibt es in keinem anderen Bundesland. Bei dem neuen Optionsmodell kann jede Kommune wählen zwischen einem Ausländerbeirat oder einer Integrationskommission, die von der Gemeindesvertretung gewählt wird und zur Hälfte aus ausländischen Mitbürger*innen besteht. Mit dem Gesetz stärken wir die politische Beteiligung von ausländischen Mitbürger*innen, denn künftig wird es in Hessen definitiv eine Vertretung von Migrant*innen in Kommunen mit mehr als 1000 ausländischen Mitbürger*innen geben. Zusätzlich werden die Ausländerbeiräte gestärkt: Sie erhalten erstmals ein garantiertes Antragsrecht und die Kommunal- und Ausländerbeiratswahl wird auf einen Termin gelegt.“

Beschlüsse der Hessischen Landesregierung: Lockerungen und weiteres Vorgehen

17.04.2020

Nach den Beratungen von Bund und Ländern hat die Hessische Landesregierung über das konkrete Vorgehen und die Neuerungen in Hessen informiert. Ministerpräsident Volker Bouffier zog zunächst eine zufriedene Bilanz der bisherigen Maßnahmen. Auch zukünftig der Gesundheitsschutz als oberstes Ziel gelten, dennoch werden Lockerungen in bestimmten Bereichen zugelassen.

  • Schulunterricht: Ab dem 27. April wird wieder Unterricht für die Abschlussklassen von Haupt-, Real- und Berufsschulen sowie den vierten Klassen der Grundschulen stattfinden.
  • Kindertagesstätten und Notbetreuung: Grundsätzlich bleiben Kindertagesstätten geschlossen. Jedoch haben alleinerziehende Berufstätige ab dem 20. April einen Anspruch auf Kinderbetreuung.
  • Einzelhandel: Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 qm² dürfen unter Einhaltung strenger Schutzkonzepte ab dem 20. April öffnen. Kfz- und Fahrradhändler, Buchhandlungen, Bibliotheken und Archive dürfen unabhängig ihrer Größe wieder öffnen.
  • Einzelhandel über 800 qm²: Auch größeren Einzelhändlern wird unter strengen Bedingungen die Öffnung erlaubt: Sie müssen ihre Verkaufsfläche auf 800 qm² reduzieren und eine unmissverständliche Abtrennung vornehmen.
  • Eisdielen: Auslieferungen und Außer-Haus-Verkauf werden ab 20. April erlaubt.
  • Friseure: Ladenöffnung wird ab dem 4. Mai unter der Einhaltung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen erlaubt.

 Neben den Lockerungen bestehen jedoch weiterhin strenge Beschränkungen in kontaktintensiven Bereichen und bei besonders gefährdeten Personengruppen.

  • Einzelhandel: In jedem Geschäft ist gleichzeitig nur eine Kundin oder ein Kunde je angefangener 20 qm für den Publikumsverkehr zugänglicher Grundfläche zulässig, um einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen im Geschäft sicherzustellen.
  • Alten- und Pflegeeinrichtungen: Kontakt- und Besuchsverbot in bleibt bestehen. Zusätzlich sollen besondere Schutzkonzepte für diese Einrichtungen entwickelt werden.
  • Kontaktverbot: Weiter bis zum 3. Mai dürfen sich Personen maximal zu zweit oder nur mit Personen des eigenen Hausstands in der Öffentlichkeit aufhalten. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.
  • Restaurants und Gaststätten: Weiterhin sind nur Bestellungen zum Mitnehmen und Lieferungen möglich. Die Räumlichkeiten müssen geschlossen bleiben.
  • Großveranstaltungen: Aufgrund ihrer hohen Infektionsdynamik dürfen bis mindestens 31. August 2020 keine großen Veranstaltungen stattfinden.

Bezüglich des Tragens von Alltagsmasken gibt die Hessische Landesregierung die Empfehlung heraus, beim Einkaufen oder im öffentlichen Nahverkehr eine solche Maske zu verwenden. Eine Maskenpflicht besteht nicht.

Die Hessische Landesregierung wird in den nächsten Wochen weiter in kleinen Schritten vorangehen und die beschlossenen Maßnahmen fortlaufend überprüfen. Im Kreis von Bund und Ländern wird Ende April über weitere Schritte beraten.

 

Vollständige Pressemitteilung der Landesregierung hier

Vierte Verordnung zur Bekämpfung des Corona Virus (gültig ab 20.04.2020 bis 03.05.2020) hier

Auslegungshinweise zur Vierten Verordnung hier

Besuch auf dem Arche-Hof in Kerzell

Mit meinem Fraktionskollegen Hans-Jürgen Müller, landwirtschaftspolitischer Sprecher, habe ich den Arche-Hof in Kerzell von Andreas und Iryna Böhm besucht.

 

Ein Arche-Hof ist ein besonderes Konzept, bei dem nachhaltige und zukunftsorientierte Landwirtschaft mit alten und gefährdeten Nutztierrassen praktiziert wird. Bei den Böhms gibt es unter anderem alte Rinder- und Schweinerassen, Vorwerk Hühner und Diepholzer Gänse sowie eine wesensgerechte Bienenhaltung. Ihre Art des ökologischen Landwirtschaftens bringen Andreas und Iryna Böhm in Seminaren neugierigen Besucher*innen näher und veranstalten regelmäßig Hofführungen für Kitagruppen und Schulklassen.

 

Den Hof gibt es erst seit 2018, dennoch haben sich die beiden mit ihrem in der Region einzigartigen Konzept schon einige Strukturen aufgebaut. Vor allem den Aufenthalt und die Bildungsmöglichkeiten von Kindern auf ihrem Hof möchten sie noch weiter ausbauen. An einem mobil umsetzbaren Stall für seine Schweine baut Andreas Böhm aktuell. Sicherlich gehen mit der Umsetzung von neuen und teils alternativen Ideen auch immer Hürden einher. Im Austausch mit Hans-Jürgen Müller, selbst ehemaliger Bio-Landwirt mit vielen Jahren Berufserfahrung, haben wir versucht, Lösungsansätze für aktuelle Erschwernisse zu ergründen. Wir wünschen den beiden Erfolg für ihren wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Tierhaltung und Lebensmittelerzeugung.

Innenausschussreise nach Den Haag und Amsterdam

Mit dem Innenausschuss des Hessischen Landtags war ich auf Auslandsreise in den Niederlanden. Zunächst

ging es mit dem Zug nach Den Haag. Beim Besuch des Ministeriums für Justiz und Sicherheit informierten wir uns über die Bekämpfung von rechtsextremistischem Terrorismus – an Aktualität nicht zu übertreffen. Weiter Programmpunkte vor Ort waren: Politisches Briefing mit dem deutschen Botschafter Dirk Brengelmann, EUROJUST, der Friedenspalast mit Input zum Internationalen Schiedshof, EUROPOL und ein Besuch des Internationalen Strafgerichtshofs.

 

Am dritten Tag fuhren wir weiter nach Amsterdam. Nach weiteren politischen Austausch- und Informationsformaten, u.a. im Amsterdamer Rathaus, konnte ich mir noch die wunderschöne Stadt ansehen. Unter anderem das Rembrandt Haus Museum mit beeindruckenden Werken des Künstlers und vielen Details aus seiner Schaffenszeit. Die Auslandsreise war informativ, gepaart mit schönen kollegialen Gesprächen. Amsterdam ist sicherlich nochmals einen längeren Aufenthalt Wert.

Besuchergruppe im Wiesbadener Landtag

Ein ereignisreicher Plenumstag in Wiesbaden: Meine erste Besuchergruppe mit Grünen aus dem KV Main-Kinzig und dem KV Fulda hat mich besucht. Das Besuchsprogramm des Landtags umfasst einen Vortrag über die Arbeit des Landtags, allen voran der Legislative, eine Teilnahme an der Plenarsitzung und ein abschließendes Gespräch mit Abgeordneten, in diesem Fall mit meiner Person und meiner Fraktionskollegin Silvia Brünnel.

 

Ein wenig improvisieren mussten wir, denn das Besuchen der Plenardebatte wurde durch eine verschobene Mittagspause verkürzt, dafür habe ich der Gruppe die Büros von uns Abgeordneten der Grünen Fraktion zeigen können. Während der Gesprächsrunde mussten Silvia Brünnel und ich at hoc in den Plenarsaal zu einer Abstimmung - die eine Stimme Mehrheit unserer Koalition mit der CDU verlangt große Disziplin.

 

Ich habe mich sehr über die interessierte Besuchergruppe gefreut und hoffe auf viele weitere Besuche im Wiesbadener Landtag, dem Zentrum der demokratischen Entscheidungen in Hessen.

Gut besuchter Neujahrsempfang des KV Fulda

Mit einem Besucherrekord fand der Neujahrsempfang des Grünen Kreisverbandes Fulda im Antonius Café in

Fulda/Haimbach statt. Es sprachen der Vorstandssprecher Knut Heiland, meine Person, meine Kollegin Silvia Brünnel aus dem Landtag und als Ehrengast der Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour.

 

Bei den Hauptthemen der Reden wurde eine äußerst erfolgreiche 40-jährige Grüne Vergangenheit geblickt. Omid Nouripour führte die Zuhörer*innen auf eine spannende Reise durch seine außenpolitischen Themenfelder und aktuellen Konfliktlagen. Außerdem wurden bereits die bevorstehenden Kommunalwahlen im kommenden Jahr fokussiert, wo wir eine breite Unterstützung der Wählerschaft für unser Projekt eines „Grünen Jahrzehnts des ökologischen und sozialen Aufbruchs“ gewinnen wollen. Grün wirkt weiter und ich freue mich darauf!

Zu Gast im Regionalbüro: LAG GewerkschaftsGrün

Ich freue mich über volles Haus in meinem Wahlkreisbüro. Die Landesarbeitsgemeinschaft GewerkschaftsGrün hielt eine ihrer regelmäßigen Sitzungen bei mir in Flieden ab. Die Tagesordnung wurde

bestimmt von der anstehenden Novellierung des HVTG (Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz). Es wurde konstruktiv diskutiert und gearbeitet – sieht man ja. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt.

 

Wer Interesse an der Mitarbeit in der LAG GewerkschaftsGrün oder auch in einer der zahlreichen anderen LAGs hat, kann hier Informationen finden:

https://www.gruene-hessen.de/partei/gremien/landesarbeitsgemeinschaften/

Neujahrsempfang der Grünen MKK im Brockenhaus Hanau

In einer sehr schönen Location, das inklusiv arbeitende Brockenhaus in Hanau, fand der Neujahrsempfang des Grünen Kreisverbandes des Main-Kinzig-Kreises statt. Mit einem leckeren vegetarischen Buffet, der Bundestagsabgeordneten Bettina Hoffmann als Hauptrednerin und zahlenreichen weiteren regionalen Größen war der Empfang der ein echter Erfolg.

 

Bettina Hofmann, Sprecherin für Umweltpolitik in der Grünen Bundestagsfraktion, konzentrierte sich in ihrer Rede auf die Bedeutung von ökologischer Nachhaltigkeit in den verschiedensten Bereichen des Lebens. Das im letzten Jahr neu gewählte Vorstandssprecher-Team Viola Haßdenteufel und Günther Koch haben mit ihren Worten Lust auf das neue Jahr gemacht. Mit ihrer Dynamik und ihren Ideen machen die beiden eine wirklich tolle Arbeit im KV Main-Kinzig und für unsere grüne Zukunft.

Für eine aktive Erinnerungskultur und gegen Menschenfeindlichkeit

Erinnerungskultur beginnt vor der eigenen Haustür. Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau war es mir ein Anliegen, die beiden Stolpersteine direkt vor meinem Regionalbüro in Flieden wieder deutlich sichtbar zu machen. Denn die Erinnerung an die Gräueltaten des Nationalsozialismus müssen derzeit mehr denn je aufrecht gehalten werden. Antisemitismus, Hass und Hetze haben besorgniserregend zugenommen, weshalb es umso mehr aktive Auseinandersetzung und Mut braucht, um rechtsextremen Entwicklungen entgegen zu treten.

 

Der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz wurde gleichzeitig zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus benannt. Dieser Tag soll zum Innehalten und zur Demut genutzt werden. Doch nicht nur dieser Gedenktag sollte eine gesamtgesellschaftliche Verpflichtung zum entschlossenen Handeln gegen die Verrohung darstellen. Politik und jede*r Einzelne von uns ist gefordert mit aller Deutlichkeit und Entschiedenheit für das Grundgesetz und die Menschenrechte einzutreten.

Als Fraktionssprecher für das Handwerk und den Mittelstand möchte ich auf folgende Wettbewerbe und Veranstaltungen aufmerksam machen:

Hessischer Gestaltungspreis im Handwerk

Alle zwei Jahre wird von der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern der Gestaltungspreis für herausragende Arbeiten im gestaltenden Handwerk verliehen. Die Schirmherrschaft für den mit 10.000 Euro dotierten Preis, trägt das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. In diesem Jahr führt die Handwerkskammer Kassel den Wettbewerb durch. Mehr Informationen unter:

http://www.gestaltungspreis-hessen.de/

Hessen-Champion 2020: Innovations- und Wachstumspreis

Hessen sucht ab sofort wieder Unternehmen, die in den Kategorien Innovation, Jobmotor und Weltmarktführer zum Champion gekürt werden wollen. Der Innovations- und Wachstumspreis wird bereits zum 20. Mal an Unternehmen mit besonderer Tatkraft und Erfindergeist verliehen. Eine Experten-Jury aus Wirtschaft, Politik und Medien entscheidet über die Finalisten und die Sieger in den jeweiligen Kategorien. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 24. April 2020. Bei Interesse mehr unter:

http://www.hessen-champions.de/

PIUS-Länderkonferenz zur Ressourceneffizienz

Die 8. PIUS-Länderkonferenz am 29./30. April in Frankfurt bietet Informationen und Vernetzung für Unternehmer, Multiplikatoren und Interessierte. PIUS steht für Produktionsintegrierten Umweltschutz und fokussiert die Einsparung von Ressourcen, Kosten und CO2-Emissionen in Unternehmen.

Der GRÜNE Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir wird die Konferenz eröffnen. Als Key-Note-Speaker geben Mathis Wackernagel, Vordenker des Konzeptes des ökologischen Fußabdrucks und Welterschöpfungstages, und Dr. Janez Potocnik, Co-Vorsitzender des UNEP International Resource Panel, zentrale Impulse für den Bereich der Ressourceneffizienz.

https://www.pius-info.de/pius-laenderkonferenz/pius-laenderkonferenz-2020/

GRÜNE Hessen feiern 40-jähriges Jubiläum

Seit 40 Jahren gibt es uns GRÜNE in Hessen – wenn das kein Grund zum Feiern ist!

 

Am Gründungsort in der Gaststätte Zum Löwen in Linden-Leihgestern kamen wir zusammen und blickten auf 40 bewegte Jahre zurück. Michael Kellner, unser Bundesgeschäftsführer, kam als Gastredner zur GRÜNEN Geburtstagsfeier. Eines ist klar: Grün wirkt und ist immer erfolgreicher, wir machen also mit Sicherheit noch viele Jahre weiter!

Fröhliche Stimmung bei Weihnachtsfeier im Regionalbüro

Mit froher und ausgelassener Stimmung genoss ich mit rund 30 Gästen eine gelungene Weihnachtsfeier in meinem Regionalbüro in Flieden. Es freute mich sehr, dass so viele Wegbegleiter*innen aus dem politischen und regionalen Umfeld meiner Einladung gefolgt sind.

 

Nach einem leckeren Abendessen, lies ich mit der ein oder anderen Anekdote das vergangene, sehr spannende Jahr Revue passieren. Mein Einzug in den Hessischen Landtag als GRÜNEN-Abgeordneter kam durchaus überraschend und ich war gefordert, innerhalb kürzester Zeit die Abläufe, Arbeitsweise und sachspezifische Themen im landespolitischen Alltag zu erlernen.

 

Der Abend fand einen besonders schönen Ausklang mit der musikalischen Begleitung von Nicky aka „Wild im Wald“ mit ihrer Gitarre. Ich habe mich sogar hinreißen lassen, selbst zum Mikro zu greifen und ein paar Töne mit anzustimmen.

Große Landesförderung für das 11-Apostel-Haus in Tann

Im Tanner Rathaus flatterte kürzlich ein Förderbescheid des Landes Hessen in Höhe von 1,13 Millionen Euro ein. Zusammen mit weiteren Abgeordneten des Landes und des Bundes, Markus Meysner und Michael Brand, hatte ich mich für die Restaurierung und Nutzung des ältesten Gebäudes in Tann, das 11-Apostel-Haus mit der angrenzenden Judenschule, eingesetzt. Aus diesem Grund waren wir nach Tann (Rhön) zu einer kleinen Feierstunde im Rathaus mit Bürgermeister Mario Dänner und dem Ersten Stadtrat Wolfgang Schack eingeladen.

 

Die Wiederbelebung des Hauses ist nur für die Stadt Tann sondern auch für den Landkreis Fulda von großer Bedeutung. Auf 3 Etagen und rund 570 qm² sollen nach Abschluss der Sanierung des denkmalgeschützten

Gebäudes ein offener Begegnungsraum für alle Bürger*innen Tanns und der Umgebung entstehen. Außerdem soll eine Tagesbetreuung für Senioren einziehen und damit der Intergenerationen-Austausch gefördert werden. Für den ländlichen Raum in der Rhön ist solch ein Projekt sehr wichtig, denn alle Alters- und Herkunftsgruppen werden hier einen Treffpunkt mitten im Ortskern vorfinden.

 

Lobend hervorherben möchte ich die große Bürgerbeteiligung bei der Nutzungsplanung des 11-Apostel-Hauses. Der Verein Tann Aktiv, vertreten durch Jasmin Hartwig und Rainer Hartmann, und die Aktiv Stiftung Fulda, mit ihren Gründern Lothar Heißenberg und Stephan Koch, haben ein bedarfsangepasstes und bürgerorientiertes Konzept entworfen, welches nun mit einer großen Förderung belohnt wurde.

Besuch der Vockenmühle bei Burghaun

Auf Einladung einer Gruppe von Kleinmühlenbetreibern konnte ich die Wasserkraftanlage Vockenmühle bei Burghaun des Ehepaars Breul besichtigen. Ebenfalls dabei waren Martin Kremer, Geschäftsführer des Vereins Natur- und Lebensraum Rhön e. V., Manfred Hempe von der Interessengemeinschaft Wasserkraft im Landkreis Fulda und Herr Rainau, Besitzer der Hasenmühle bei Tann, anwesend. Intension der Einladung war eine Sensibilisierung für das Thema Wasserkraft, allen voran Wasserkraft, die von den ca. 80 kleinen Mühlen in der Rhön aber auch in anderen Mittelgebirgen Hessens erzeugt wird.

 

Was die Mühlenbesitzer beunruhigt ist ein geplanter Mindestwassererlass der Oberen Wasserbehörde, deren Ziel es ist, das Ökosystem Fluss/Bach bei Niedrigwasser zu schützen.

 

Die Müller argumentieren jedoch, dass sie ihre kleinen Mühlen dann nicht mehr betreiben könnten. Die Mühlen müssten über viele Monate im Jahr abgestellt werden, was zum einen unrentabel ist und zum anderen das Holz der Mühlen zerstört. Neben der Wirtschaftlichkeit argumentierten die Anwesenden noch mit einem weiteren Thema: der ökologische Nutzen der kleinen Mühlen. Der Bachlauf, der Mühlgraben und die umrandenden Flächen sind ein wertvolles Biotop – nicht nur für Fische – und die Mühlen mit ihrer jahrhundertealten Tradition produzieren grüne Energie und versorgen viele umliegende Haushalte. Gleichwohl wollen sich die Mühlenbesitzer nicht sperren, Verbesserungen im Umweltschutz durch beispielsweise umfassende Durchlässigkeit bei den Mühlen herzustellen.

 

Ich hoffe, dass im Verlauf weiterer Gespräche Möglichkeiten gefunden werden, zum einen den Umweltschutz sicherzustellen, zum anderen aber den kontinuierlichen Betrieb der kleinen Mühlen weiter zu ermöglichen.

Hochschule Fulda feiert Richtfest auf dem Gelände der früheren Mühle Heyl

An der Hochschule Fulda erwartete mich ein sehr kaltes aber auch sehr erfreuliches Event. Die Arbeiten am Rohbau für die Campuserweiterung der Hochschule sind im Zeitplan, so dass Richtfest gefeiert werden konnte.

 

Unsere GRÜNE Wissenschaftsministerin Angela Dorn hielt eine Rede und freute sich über das kontinuierliche Wachsen der Hochschule Fulda. Auch der Hochschulpräsident Professor Dr. Karim Khakzar war stolz auf den Status als Hessens meistwachsende Hochschule mit mittlerweile 9700 Studierenden. Bereits nächstes Jahr sollen rund 1400 Studierende und Professor*innen des Fachbereichs Pflege und Gesundheit und dazu der Hochschulsport in den neuen Gebäuden Platz finden.

 

Elmar Damm, aus dem Hessischen Finanzministerium, Thomas Platte, Direktor des Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen und Fuldas Stadtbaurat Daniel Schreiner lobten das Bauvorhaben. Auch für mich war

beeindruckend zu sehen, wie die historische Bausubstanz der Mühle, die unter Denkmalschutz steht, in den modernen Bau integriert wird.

 

Nachdem der Polier Wigbert Horas von der Firma Ulrich Bau hoch oben auf den Grundmauern den Richtspruch verlesen hatte, konnten wir die Innenräume des Rohbaus bestaunen. Mit meiner GRÜNEN Landtagskollegin Silvia Brünnel und den CDU-Kollegen Thomas Hering ließ ich die Veranstaltung bei einem

gemeinsamen Mittagessen ausklingen.

Traditionelles Kalter Markt Frühstück in Schlüchtern

Beim traditionellen Frühstück anlässlich des Kalten Markts in Schlüchtern mauerte ich einen schönen

grünen Stein in die Brücke, welche symbolisch für Zukunft der Stadt auf der Bühne präsentiert wurde.

 

Bürgermeister Matthias Möller und Erster Stadtrat Reinhold Baier untermalten den Brückenbau mit einer komödiantischen Darstellung und lobten das Mitwirken der verschiedensten Akteure aus Politik, Behörden und Zivilgesellschaft an der sehr positiven Stadtentwicklung.

 

Ich traf viele Bekannte unter den rund 300 Gästen der Veranstaltung. Leider musste ich die Veranstaltung

recht früh wieder verlassen. Im nächsten Jahr bleibe ich auf jeden Fall bis nach dem offiziellen Teil, damit ich das Frühstück genießen und fleißig netzwerken kann.

Festakt zur Grenzöffnung in Großburschla

Am 9. November besuchte ich anlässlich der Feierlichkeiten zur Grenzöffnung vor 30 Jahren in Großburschla. Der Ort war vor der deutschen Einheit durch einen Zaun und einem Todestreifen getrennt. – ein Teil Großburschlas lag in Thüringen und Bahnhof Großburschla in Hessen.

 

Gemeinsam mit den Ministerpräsidenten der beiden Bundesländer, Bodo Ramelow und Volker Bouffier, wurde ein großer Festakt gefeiert, der zunächst mit einem Gedenken an die Opfer der deutschen Teilung begann. Rund 1000 Gäste aus Ost und West hielten auf der Brücke der Einheit eine Schweigeminute ab und an der neuen Gedenktafel wurden Kränze und Blumen niedergelegt. Im Anschluss wurde im Festzelt, welches symbolisch genau auf der Grenzlinie zwischen Ost und West aufgebaut wurde, gegessen und den

Festreden gelauscht. Es war schön zu sehen, wie Bodo Ramelow und Volker Bouffier in ihrer gemeinsamen Rede harmonierten. Die beiden kennen sich bereits viele Jahre und verstehen sich trotz aller Unterschiede gut. Volker Bouffier betonte die enge Freundschaft zwischen Hessen und Thüringen und sprach sich gegen ein Ausspielen von Ost und West gegeneinander aus.

 

Besonders freute mich das Treffen mit dem alten und neuen Fraktionsvorsitzenden der thüringischen Grünen, Dirk Adams. Zusammen mit meinem hessischen Fraktionskollegen Hans-Jürgen Müller verbrachten wir den Festakt in besonderer Stimmung und mit guten Gesprächen. Ein kleines Minus aus GRÜNER-Sicht hätte ich da dann doch anzumerken: Weniger Plastik beim Feiern wäre angebracht. Hoffentlich bei der nächsten Feierlichkeit.

Zukunft der Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels

Wie kann Landwirtschaft in Zeiten zunehmender Einflüsse durch den Klimawandel gestaltet werden? Dies war das große Veranstaltungsthema am Samstag in Haimbach bei Fulda. Auf dem Antoniushof fanden sich viele landwirtschaftlich interessierte Menschen ein, um den spannenden Beiträgen der Referenten zuzuhören. Nach einem Hofrundgang und Besichtigung der hofeigenen Biogasanlage konnten wir den Ausführungen von Christoph Meixner und Janos Wack folgen, warum Agroforst sinnvoll ist. Der Vortrag von Stefan Schwarzer zeigte uns auf, warum Bodenerosion unsere Landwirtschaft bedroht.

 

Organisiert haben diesen Tag meine FraktionskollegInnen Martina Feldmayer und Hans-Jürgen Müller sowie deren MitarbeiterInnen. Wir fanden den Tag sicher alle sehr lehrreich.

Naturwald-Spaziergang am Stellberg bei Kleinsassen

Bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche lud ich zum Waldspaziergang im Rahmen der GRÜNEN-Wandertage. Wurde beim ersten Waldrundgang ein Naturwaldgebiet in Steinau a. d. Str. besichtigt,

folgte nun der Naturwald am Stellberg bei Kleinsassen.

Das Besondere und Vorteilhafte an Naturwälder ist, dass keinerlei forstwirtschaftliche Nutzung oder andere menschliche Eingriffe stattfinden dürfen. Dies führt zu einer besonders großen Artenvielfalt – vor allem auch bedrohter Arten – und macht den Wald robuster gegenüber Klimaveränderungen.

 

Bernd Mordziol-Stelzer, stellv. Leiter des Forstamtes Hofbieber, führte als Fachmann die waldinteressierte Gruppe an. Mit Frank Diefenbach, dem waldpolitischen Sprecher der Landtagsfaktion, hatten wir außerdem noch einen weiteren Experten mit dabei. Wegen Starkregen und Sturm mussten wir die Walderkundung jedoch zunächst unterbrechen. Alternativ informierte uns der Forstfachmann im Forstamt Hofbieber mit einem umfassenden und hochinformativen Vortrag über das Ökosystem Wald. Es wurde deutlich, welch unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz und für die Artenvielfalt der Wald liefert.

 

Nach Wetterberuhigung hatten wir doch noch die Möglichkeit den Wald im Freien zu begutachten. Die Auswirkungen des Klimawandels, die in Hessens Wäldern bereits drastische Spuren hinterlassen haben, sind auch in den Wäldern des Forstamtes Hofbieber erkennbar. Wir hatten das Glück ein intaktes und unberührtes Stück Wald zu durchwandern. Die große Biodiversität in ihrer Flora und Fauna machen die Naturwaldflächen als anpassungsfähiges Ökosystem von großer Bedeutung für die sich verändernden Klimabedingungen.

GRÜNER-Wandertag im Naturwald Weiherskopf bei Steinau

Herbstlaub, frische Waldluft, kreuz und quer durch den Wald, spannende Informationen, angeregt Diskussionen – all das durften wir beim Spaziergang durch das Waldgebiet am Weiherskopf bei Steinau erleben. Unter Führung des Forstamtsleiters von Schlüchtern, Jörg Winter, begleitete mich eine interessierte Gruppe aus ca. 20 Teilnehmenden durch den Wald mit einem besonderen Fokus auf die Naturwaldflächen. Ich habe mich sehr über die rege Teilnahme und das Interesse am Thema Wald – wenn auch aktuell unter sehr dramatischen Vorzeichen – gefreut. Besonders auch, dass meine geschätzte Fraktionskollegin Mirjam Schmidt aus Frankfurt mit dabei war.

 

Die Naturwaldflächen in Hessen wurden seit 1989 stetig erweitert, so auch im April dieses Jahres, was einen großen Erfolg für den Klimaschutz darstellt. Naturwälder können sich ohne menschliche Eingriffe entfalten, es findet keine forstwirtschaftliche Nutzung statt. Dadurch entwickelt sich eine große Artenvielfalt, vor allem auch seltener und bedrohter Tier- und Pflanzenarten und das Ökosystem Wald wird anpassungsfähiger gegenüber den verändernden Klimabedingungen.

 

Das dies dringend notwendig ist, sahen wir auch während unserer Wanderung. Der Wald leidet deutlich unter den Folgen des Klimawandels. Ich freue mich deshalb, dass wie im Koalitionsvertrag vereinbart, inzwischen zehn Prozent der Staatswaldflächen und damit fast 32.000 Hektar nicht mehr bewirtschaftet werden. Außerdem versucht die hessische Landesregierung mit einem 12-Punkte-Plan zum Schutz des Waldes im Klimawandel dafür Sorge zu tragen, dass unsere Wälder auch in Zukunft erhalten bleiben.

 

Lobend hervorheben möchte ich jedoch gleichzeitig die am Naturschutz orientierte Forstwirtschaft des Forstamt Schlüchtern, mit der auch im Nutzwald eine große Artenvielfalt erhalten wird und nachhaltig mit dem Rohstoff Holz umgegangen wird.

Mit GRÜNEN-Stand beim Oktoberfest der Kulturen in Neuhof

Vergangenen Samstag war ich mit einem GRÜNEN-Stand beim Oktoberfest der Kulturen in Neuhof vertreten. Anlass dieser kreativen, bunten und friedlichen Veranstaltung war der in unmittelbarer Nähe stattfindende Landesparteitag der AfD im Gemeindezentrum Neuhof. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen und Vereinen und dazu rund tausend Besucher*innen zeigten wir klare Kante gegen Rechts.

 

Es ist von sehr großer Bedeutung, dass jede sich bietende Gelegenheit genutzt wird, einen Gegenentwurf zum ausschließenden, hetzerischen und antidemokratischen Kurs der AfD zu präsentieren. Deshalb freue ich mich sehr über das breite Spektrum an demokratischen Vereinen, Organisationen und Parteien, die beim bunten Oktoberfest mitgewirkt haben. Alle Rednerinnen und Redner und die auftretenden Musikgruppen haben die Weltoffenheit Neuhofs und der gesamten osthessischen Region betont und für ein Zusammenleben ohne Rassismus, gesellschaftliche Spaltung und rechtsextremistische Gesinnung geworben.

 

Ich bedanke mich für die Unterstützung meiner GRÜNEN Abgeordnetenkollegin Mirjam Schmidt, der zahlreichen GRÜNEN-Mitglieder aus den Kreisverbänden Main-Kinzig und Fulda und der Grünen Jugend aus Frankfurt. Gemeinsam haben wir ein wunderbares Fest genossen und ganz bestimmt mit mehr Freude, als der braune, gärige Haufen im Gemeindesaal nebenan.

Pro Windkraft - PROKON zu Besuch im Regionalbüro

Diese Woche durfte ich wieder mal Besuch in meinem Regionalbüro empfangen: Die Energiegenossenschaft PROKON mit dem stellv. Büroleiter in Mainz, Konstantin Kosin, und sein Kollege, Julian Loescher, waren

bei mir vor Ort in Flieden. PROKON ist als Projektentwickler im Bereich Windenergie u.a. in Hessen tätig. Von GRÜNER Seite war Volker Büchel mit dabei.

Es war diesmal eine Freude die Argumente FÜR Windkraft auszutauschen. Dieser Austausch ist auch deshalb so wichtig, da der Ausbau der Windenergieerzeugung in Hessen und in ganz Deutschland fast gänzlich zum

Erliegen gekommen ist. Das ist fatal! Wir brauchen die Windenergie als saubere Form der Energieerzeugung um die Energiewende zügig zu verwirklichen.

Konstantin Konsin und Julian Loescher schilderten die beträchtlichen Herausforderungen und Schwierigkeiten, insbesondere auf kommunaler und behördlicher Ebene, vor denen PROKON seit geraumer Zeit stehe. Wir diskutierten gemeinschaftlich, welche Wege und Mittel derzeit noch zur Verfügung stehen, um die stetig wachsende Zahl erklärter Windkraftgegner*innen der Windkraft zu überzeugen. Doch wenn selbst die Aussicht auf eine finanzielle Beteiligung der Bürger an Windkraftanlagen in ihren Kommunen nicht mehr helfen kann, um den Bau einer Anlage zu ermöglichen, wird klar gegen welch felsenfeste

Überzeugungen dort angegangen werden muss.

Für die Zukunft gilt es alle ordnungsrechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen und wo immer es geht zu versuchen, mit starken Argumenten für das Gelingen der Energiewende und für eine lebenswerte Zukunft aller – Mensch und Natur – zu überzeugen.

Kennenlernen der Kreishandwerkerschaft Hanau

Meine Sommertour neigt sich dem Ende zu, da zwischenzeitlich auch der Arbeitsbetrieb in Wiesbaden wieder an Fahrt aufgenommen hat. Ein Besuch bei der Kreishandwerkerschaft in Hanau war mir als zuständiger Sprecher für Handwerk in der Fraktion aber natürlich sehr wichtig.

Ich traf mich mit dem Kreishandwerksmeister Martin Gutmann und dem Geschäftsführer Axel Hilfenhaus zu einem Kennenlernen und informativen Austausch. Begleitet wurde ich außerdem von drei GRÜNEN-Mitgliedern aus dem Main-Kinzig-Kreis: Monika Nickel, Matthias Zach und Ursula Conen.

Die Kreishandwerkerschaft agiert nach der Grundprämisse den eigenen Betrieben hilfreich zur Seite zu stehen. Auch in Themenfeldern, die dem gesamten Handwerk zu schaffen machen, wie die zunehmende Akademisierung und der Mangel an Lehrlingen sowie neue Anforderungen durch die Digitalisierung, versucht sie, die Betriebe in eine erfolgreiche Zukunft zu begleiten. Im Laufe des Gesprächs entstand passend dazu eine angeregte Debatte zu der Chance von Elektomobilität in der Handwerksbranche.

Im Anschluss sahen wir uns noch die angrenzenden Lehrwerkstätten BTZ an, wo Lehrlinge aus verschiedenen Gewerken eine ergänzende praktische Ausbildung zur Praxis in den Betrieben erhalten.

Landesmitgliederversammlung in Königstein

Vergangenen Samstag fand die Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN Hessen in Königstein im Taunus statt.

Ich kam in den Genuss von einigen motivierten und energischen Reden, wie beispielsweise die der Bewerberinnen um die Wahl der Delegierten für den Bundesfrauenrat.

Eine besondere Rede kam von der Vorstandsvorsitzenden der Entega AG und neuen Präsidentin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft Marie-Luise Wolff, die ein klares Statement für die Verkehrs- und Energiewende abgab. Ihrer Forderung an uns GRÜNE: „Lassen Sie uns aus Hessen Druck machen“ versuchen wir natürlich mit aller Kraft nachzukommen!

In den Anträgen wurde diesmal innerhalb eines breiten Feldes abgestimmt: Vom Klimaschutz, über den Freihandel bis zur Drogenpolitik war alles mit dabei. Es werden sicherlich wieder arbeitsreiche Monate bis zur nächsten LMV!

Toller Besuch von der Grünen Jugend Hessen

Gute Stimmung, Pizza und politischer Austausch – was will man mehr?! Deborah Düring und Omar Jouini, beide im Vorstand der Grünen Jugend Hessen, haben mich in meinem Büro besucht. Es ist eine Freude solche Menschen kennenzulernen, die sich einsetzen, die etwas an ungerechten Situation und Verhältnissen verändern wollen, die sich für unser aller Zukunft interessieren.

Auch innerhalb meiner Themenfelder – Kommunales, Handwerk, Mittelstand, Tourismus – haben wir Anknüpfungspunkte für gemeinsame Aktionen identifizieren können. Ihr könnt gespannt sein, was wir in Zukunft zusammen auf die Beine stellen.

Kultur in Schlüchtern - Zu Besuch beim KUKI

Mit großer Freude empfing ich meine Kollegin Mirjam Schmidt, Kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, vor Ort im Main-Kinzig Kreis. Wir besuchten "Hoppo" Haeseler und Heide Buhmann vom KUKI – ein Schlüchterner Verein für Kultur und Kino.

Die beiden haben über viele Jahre hinweg gute und wichtige Kulturarbeit geleitet. Von einem hochwertigen Kinoprogramm, über Konzerte und Lesungen, bis hin zu Kabarett ist alles geboten. Natürlich soll dieses Engagement weiterhin durch die Möglichkeit der Umsetzung neuer und alter Projekte in passenden

Räumlichkeiten weitergehen. Nachdem das KUKI in den letzten Jahren seine Veranstaltungen

in einem Zirkuszelt, in Räumlichkeiten der Evangelischen Kirche oder Open-Air durchgeführt hat, betonten Hoppo Haeseler und Heide Buhmann ihrem Wunsch nach einem festen und zukunftssicheren Ort für Kultur in Schlüchtern.

Eine Wunschoption wäre die aktuell leerstehende Synagoge, die wir im Anschluss besichtigten. Das Gebäude hat wirklich ein tolles Ambiente und könnte dem KUKI, aber auch anderen regional Kulturschaffenden, multifunktionelle Entfaltungsmöglichkeiten bieten.

Buntes Leben und Programm in der Kinderakademie Fulda

Die Kinderakademie in Fulda lohnt immer für einen Besuch! Mit meiner geschätzten Kollegin und kulturpolitischen Sprecherin Mirjam Schmidt besuchte ich die Kinderakademie in Fulda.

Die KAF, das älteste eigenständige Kindermuseum in Deutschland, versteht sich als interaktives Museum für die ganze Familie. Dessen Leiterin Dr. Yvonne Petrina führte uns einmal durch das gesamte Gebäude, welches viel zu bieten hat: ein Erlebnisbereich für Kinder, unterschiedlichste Kreativkurse für Kinder, Erzieherfortbildungen und Ausstellungen. Die Hauptattraktion ist das europaweit einzige „Begehbare Herz“

durch dessen enge Gänge und Windungen wir uns natürlich auch „durchmanövriert“ haben.

Aktuell wird eine neue Ausstellung vorbereitet: „Bilde, Künstler!“. Dies wird eine Mitmachausstellung mit Einblicken in die Werke von Ulrich Barnickel, David P. Campbell, Veronika P. Dutt, Ulrike Kuborn und

Michael Mohr. Die Ausstellung wird gefördert von ART-regio Kunstförderung der SV SparkassenVersicherung Holding AG und steht unter der Schirmherrschaft von Lioba Wingenfeld. Derzeit wird noch gebaut und gewerkelt, vom 20. September 2019 bis 26. Januar 2020 könnt ihr, am besten mit der ganzen Familie,

vorbeischauen. Wir durften aber schon mal Einblick in die Ausstellung nehmen. Mein Fazit: Wird wieder klasse!

Feldrundgang mit der SOLAWI Osthessen

Die Solawi Osthessen hatte zum Hofrundgang eingeladen und viele kamen. Wir besichtigten die unterschiedlichen Äcker, Felder und Gewächshäuser, während uns die Landwirte vom Biohof Benkner über ihre Anbaumethoden informierten. Der ökologische Anbau ist komplex und erfordert viel Arbeitseinsatz, aber die Mühen lohnen sich – die Solawi-Produkte schmecken vorzüglich! Davon konnten wir beim

anschließenden gemeinsamen Abendessen mit einer bunten Salatauswahl überzeugen.

Es ist noch nicht lange her, dass ich selbst bei der Gründung der Solawi mit dabei war. Die Idee hinter der Solawi – das Kürzel für solidarische Landwirtschaft – ist ein festes Produzenten-Abnehmer-Verhältnis zwischen einem landwirtschaftlichen Betrieb und privater Haushalte. So teilen sich alle Beteiligten die Ernte und die Kosten, aber auch die Verantwortung und das Risiko der Produktion. Am Ende steht eine neue Form der ökologischen, nachhaltigen und fairen Erzeugung von Nahrungsmitteln.

Ich bin sehr froh, dass das Projekt so gut angenommen wird. Ich treffe jedes Mal neue Leute, die sich dafür interessieren und mitmachen wollen. Klasse!

Wanderung im Vogelsberg Kreis

Vergangenen Freitag begleitete ich Eva Goldbach und Mathias Wagner zu einer Wanderrunde mit vielfältigen Einblicken. Wir waren rund um das Schloss Eisenbach in Frischborn in

der Nähe von Lauterbach im Vogelsberg Kreis unterwegs. Unseren Weg säumten breite und bunte Blühstreifen, wir hatte beste Aussicht auf zahlreiche Windräder und wir besichtigten eine geplante Fläche für die Solarstromerzeugung. Der GRÜNE Kreisverband Vogelsberg mit Bernadette Eisenbart, Gabriele Szepanski und Daniel Schmidt, unterstützen den Bau des Solarparks, fordern aber eine Kombination mit

einer biodiversitätsfreundlichen Nutzung der Grünfläche durch z.B. Schafweidehaltung und weitere Blühstreifen.

Dr. Wolfgang Dennhöfer vom BUND erläuterte uns viele Details des dortigen Ökosystems und zeigte Möglichkeiten auf, wie auch konventionelle Landwirtschaft und Biodiversität einhergehen können. Am

Schluss besichtigten wir noch einen Amphibienzaun samt Tunnel, für dessen Bau sich der BUND und die örtlichen GRÜNEN stark gemacht hatten.